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Anche Lupavaro lotta  contro l'abbandono



 

 

 

 

 


 

 




 






 

 


 

 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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manifesto per la campagna contro il randagismo 2008 del ministero del Welfare

 

Sommerzeit, schwereZeit...

Anche Lupavaro lotta  contro l'abbandono

Vielen werden diese Tierschicksale noch in fester Erinnerung sein: Toni, die Hündin, die hochträchtig und verletzt an einem Baum angebunden wurde. Oder der Schäferhund, dem Hinterläufe und Schnauze mit Isolierband gefesselt wurden und er in diesem Zustand in einem Garten sich seiner selbst überlassen worden ist (die RUNDSCHAU berichtete).
Von solchen erschreckenden, grausamen Beispielen, wie Besitzer mit ihren Vierbeinern umgingen, kann Ulrich Heiland derzeit nicht berichten. «Gottseidank, solche schlimmen Fälle sind mir schon längere Zeit nicht mehr untergekommen. Aus meiner Erfahrung heraus kann ich sagen, dass das Aussetzen von Hunden nachgelassen hat» , erklärt Heiland, der in Sagar eine Tierpension betreibt, im Gespräch mit der RUNDSCHAU. «Ich glaube auch, dass keiner meiner 20 Hunde, die ich gegenwärtig betreue, ausgesetzt wurde» , fügt er hinzu. Die überwiegende Mehrzahl dieser Vierbeiner, deren Herkunft unklar ist, sei laut Heiland ganz einfach ihren Besitzern ausgerissen. In ein, zwei Tagen meist würden sie sich in der Einrichtung in Sagar melden, um nachzufragen, ob vielleicht ihr Tier dort aufgenommen wurde. «Viele überschätzen ihren Hund, glauben, dass er allein wieder zum Gehöft zurückfindet» , sagt der Heimbesitzer.
Nicht ausgesetzte Hunde seien es, die Ulrich Heiland zurzeit Kopfzerbrechen bereiten, wie er eingesteht. Nein, die Katzen wären es, mit denen er in diesen Tagen regelrecht überhäuft werde. «Es ist wieder die Zeit, wo die Maikätzchen geboren werden. Ich erhalte regelmäßig Anrufe, wo mir mitgeteilt wird, dass jemand wieder auf einen Wurf gestoßen ist. Das übersteigt langsam meine Möglichkeiten. Zehn Katzen sind jetzt im Tierheim. Aber diese Zahl ist morgen sicher schon überholt» , so Heiland.
Seit 19 Jahren sei er bereits im Geschäft, wie er erzählt. Zusammen mit seiner Frau und seit rund zwei Jahren mit Tierpflegerin Bianca Wierick aus Weißkeißel, die er für ihre gute Arbeit lobt, ist Ulrich Heiland für die Betreuung von Urlaubs- und Fundtieren da. In dieser Zeit habe er viel erlebt, Schönes und Trauriges, Dinge, die ihn auch emotional bewegen, wie er zugibt. «Man will es nicht glauben, aber es ist so: In meiner Tätigkeit schlagen sich die gesellschaftlichen Verhältnisse, die soziale Lage der Leute, nieder. So habe ich beobachtet, dass sich Hartz-IV-Empfänger zunehmend von ihren Haustieren trennen müssen, weil sie das Geld für den Unterhalt nicht mehr aufbringen können» , erklärt Heiland und wird nachdenklich. Auch das ist dem Sagarer in der Praxis widerfahren. «Eine Familie aus Trebendorf, die durch den Tagebau ihr Haus verlor und nach Weißwasser gezogen ist, war gezwungen, ihren geliebten Hund, den sie jahrelang hatte, bei mir abzugeben. Eine schmerzliche Geschichte, die auch mir nahe ging» , so Ulrich Heiland. Aber auch Erfreulicheres, Originelles, hat der Tierheim-Chef auf Lager. Beispielsweise die Sache mit dem Schwein, das kürzlich ausgebüchst war und vorübergehend bei Heiland landete. «Die Sau ist wieder bei ihrem Besitzer» , kann Heiland berichten und lacht.
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Von Ingolf Tschätsch

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